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  • Stadt Heubach – wo die Alb am schönsten ist.

    73540 Heubach, Tel: 07173 181-0, Fax: 07173 181-49

  • Museen / Kunst / KulturSehenswürdigkeiten
    Am Nord­rand der Schwä­bi­schen Alb, am Fu­ße des sa­gen­um­wo­be­nen Ro­sen­stein und ein­ge­bet­tet in reiz­vol­ler Land­schaft liegt die Stadt Heu­bach mit ih­ren Teil­or­ten Beu­ren, Buch und Lau­tern.
     
    Der Ro­sen­stein ist ei­ner der mar­kan­tes­ten Ber­ge der Schwä­bi­schen Ost­alb und ein El­do­ra­do für Klet­te­rer. Die Burg­rui­ne, ei­ne Viel­zahl an be­geh­ba­ren Höh­len und bi­zar­ren Grot­ten, das Na­tur­schutz­ge­biet im öst­li­chen Be­reich mit herr­li­chen Aus­sichts­punk­ten und den ty­pi­schen Wa­chol­der­hei­den so­wie gut aus­ge­bau­ten Wan­der­we­gen ma­chen das Ge­biet zu ei­nem at­trak­ti­ven Ziel für Wan­de­rer, Rad­fah­rer und Na­tur­lieb­ha­ber. Sport­lich am­bi­tio­nier­ten Bi­kern bie­tet der Auf­stieg zur Schwä­bi­schen Alb vor­züg­li­che Be­din­gun­gen.
    Im Win­ter lockt ei­ne herr­lich ver­schnei­te Land­schaft zum Lang­lauf auf gut mar­kier­ten Loi­pen.
    Wenn Sie Heu­bach und die schö­ne Um­ge­bung aus der Vo­gel­per­spek­ti­ve er­le­ben möch­ten star­ten Sie vom Ver­kehrs­lan­de­platz Heu­bach aus zu ei­nem be­ein­dru­cken­den Rund­flug.
     
    Auch kul­tu­rell bie­tet die Stadt un­ter dem Ro­sen­stein ei­ni­ges: Das Kul­tur­haus „Sil­ber­wa­ren­fa­brik“ ist Sitz ei­ner der größ­ten Ju­gend­mu­sik­schu­len der Re­gi­on und bie­tet da­ne­ben ein um­fang­rei­ches Ver­an­stal­tungs­pro­gramm mit Thea­ter­auf­füh­run­gen, Ka­ba­rett, Vor­trä­gen, Aus­stel­lun­gen, Kunst­hand­wer­ker­märk­ten und vie­les mehr.
    Kunst­schät­ze und be­ein­dru­cken­de Bau­de­tails kön­nen im auf­wän­dig sa­nier­ten ehe­ma­li­gen Wo­ell­wart´schen Schloß­ge­bäu­de aus dem Jahr 1525 be­wun­dert wer­den. Das Ge­bäu­de wan­del­te sich vom Adels­sitz zum kul­tu­rel­len Mit­tel­punkt der Stadt: Ne­ben der Stadt­bi­blio­thek sind dort das Mie­der­mu­se­um, das Hei­mat­mu­se­um „Heu­ba­cher Ge­schichts­split­ter“ und ein His­to­ri­sches Klas­sen­zim­mer un­ter­ge­bracht.
     
    Wis­sens­wer­tes über Land­jä­ger, Gen­dar­men und schließ­lich Po­li­zei­be­am­te kann im Po­li­zei­mu­se­um, wel­ches im Po­li­zei­pos­ten di­rekt ne­ben dem Schloß­ge­bäu­de un­ter­ge­bracht ist, er­kun­det wer­den.
     
    Nam­haf­te Ge­wer­be­be­trie­be, Ein­zel­han­dels­ge­schäf­te, die Hirsch­braue­rei, ge­pfleg­te Gas­tro­no­mi­en, mo­der­ne Wohn­ge­bie­te und Sport­stät­ten, vor­bild­li­che so­zia­le Ein­rich­tun­gen, al­le Schul­ar­ten vor Ort so­wie ei­ne rei­che In­fra­struk­tur ma­chen Heu­bach zum Mit­tel­punkt ei­nes grö­ße­ren Ein­zugs­ge­bie­tes.
     
    His­to­rie
    Im Jahr 1234 er­scheint der Na­me des Or­tes Heu­bach erst­mals in den Quel­len: In ei­ner Ur­kun­de des Klos­ters Kais­heim im Na­men des Rit­ters Hain­ri­cus de Ho­bach. Die mit­tel­al­ter­li­che Rit­ter­burg Ro­sen­stein ist ur­kund­lich erst­mals 1282 im Na­men des Rit­ters Hein­rich von Ro­sen­stein er­wähnt.
    Das Le­ben rund um den ma­le­ri­schen Ro­sen­stein geht je­doch bis in die jün­ge­re Alt­stein­zeit (30.000 bis 8.000 v. Chr.) zu­rück: Klin­gen, Speer­spit­zen, Scha­ber und Har­pu­nen, ge­bor­gen in den Höh­len des Ro­sen­steins, zeu­gen da­von, dass die­se einst den Jä­gern und Samm­lern als Jagd­auf­ent­halt dien­ten.
    Als die ei­gent­li­che „Ro­sen­stein­stu­fe“ gilt die Epo­che der Kel­ten (800 bis 400 v. Chr.):
    Ke­ra­mik­fun­de, die Ring­wäl­le und Hü­gel­grä­ber auf dem Ro­sen­stein, Hoch- und Mit­tel­berg deu­ten auf ei­ne Be­sied­lung durch sess­haft ge­wor­de­ne Be­völ­ke­rungs­tei­le hin, die Acker­bau und Vieh­zucht be­trie­ben. Wei­te­re Fun­de von Ei­sen­ge­rä­ten las­sen die Wie­der­be­nut­zung der Wall­an­la­gen auf dem Ro­sen­stein als Flucht­burg durch die ale­man­ni­sche Be­völ­ke­rung im
    Zeit­raum vom 3. bis 5. Jahr­hun­dert n. Chr. ver­mu­ten.
    Ein ers­ter Sied­lungs­kern in Form ei­nes Her­ren­ho­fes im Be­reich des Heu­ba­cher Schlos­ses und der Ul­richs­kir­che kann et­wa ab dem Jahr 700 ver­mu­tet wer­den. Im 13. Jh. wird die ro­ma­ni­sche Kir­che ge­baut, die dem Bis­tums­hei­li­gen Ul­rich von Augs­burg ge­weiht ist.
    Im Jahr 1413 be­ginnt die Ge­schich­te de­rer von Wo­ell­warth in Heu­bach: Graf Eber­hard III. von Würt­tem­berg be­lehnt die Her­ren von Wo­ell­warth mit der Fes­tung Ro­sen­stein und mit der Stadt Heu­bach, die Würt­tem­berg 1358 als Reichs­le­hen von den Gra­fen von Öt­tin­gen er­hal­ten hat­te. Dort, wo der ers­te Sied­lungs­kern in Heu­bach ent­stand, lässt sich auch Ge­org VII. von Wo­ell­warth nie­der: Er ver­lässt die Burg Ro­sen­stein und baut sich in den Jah­ren 1524/1525 ein ein­fa­ches, aber ge­räu­mi­ges Adels­haus - das Heu­ba­cher Schloss auf dem Ge­län­de des Pfarr­ho­fes.
    1800 Gul­den kos­tet die Pfand­schaft Ro­sen­stein/Heu­bach, als sie Her­zog Lud­wig von den Her­ren von Wo­ell­warth im Jahr 1579 zu­rück­kauft. Heu­bach wird da­mit bis 1807 Amts­stadt
    für die würt­tem­ber­gi­schen Un­ter­ta­nen zu Heu­bach, Beu­ren, Buch, Lindach, Ober- und Un­ter­böb­in­gen, Mögg­lin­gen, Zim­mern, Schön­hardt und Ober­bett­rin­gen. Die Bür­ger­schaft baut im Jahr 1581 ein neu­es Rat­haus.
    Aus dem in Heu­bach tra­di­tio­nel­len We­ber­hand­werk ent­ste­hen im 19. Jahr­hun­dert zwei Fir­men, die den Na­men Heu­bachs er­folg­reich in die Welt tra­gen: Der Heu­ba­cher Baum­woll-Zeugles­we­ber Gott­fried Schnei­der grün­det im Jahr 1859 ei­ne Kor­sett­we­be­rei, aus wel­cher die heu­ti­ge Fir­ma „SU­SA-Ver­triebs GmbH & Co.“ ent­steht. Im Jahr 1886 grün­den Jo­hann Gott­fried Spieß­ho­fer und Micha­el Braun die Fir­ma Spieß­ho­fer & Braun. Die Er­zeug­nis­se die­ser Fir­ma ge­nie­ßen un­ter der Mar­ke „TRI­UMPH In­ter­na­tio­nal“ bis heu­te Welt­ruf.
     
    Se­hens­wür­dig­kei­ten
    Be­son­ders se­hens­wert sind der his­to­ri­sche Stadt­kern mit dem Fach­wer­krat­haus (1581), dem Markt­brun­nen (1777), dem Block­turm (1473) und der evan­ge­li­schen Stadt­kir­che St. Ul­rich, ei­ne ur­sprüng­lich ro­ma­ni­sche Ba­si­li­ka (Chor 1441, ge­mal­ter Pas­si­ons­zy­klus 1581).
     
    Frei­zeit
    Schwim­men: Hal­len­bad, Frei­bad
    Ten­nis: in der Ten­nis­hal­le
    Flug­sport: auf dem Ver­kehrs­lan­de­platz Heu­bach
    Wan­dern: gu­te Wan­der­we­ge um den Ro­sen­stein, Scheu­el­berg, Lau­tern, Buch und Beu­ren
    MTB – Trai­nings­stre­cke
    Mu­se­en: Mie­der-, Schul- Po­li­zei­mu­se­um, Hei­mat­mu­se­um „Heu­ba­cher Ge­schichts­split­ter“, Haus An­na Vet­ter, Block­turm
  • Art:

    Museum, Sehenswürdigkeiten

    E-Mail:

    info@heubach.de

    Homepage:

    www.heubach.de

    Quellen / Urheber:

    Stadt Heubach
    Eintragsbild: Knöpfle, Photografie

    Inhaber:

    Stadtverwaltung Heubach