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  • Auf dem Jakobsweg

    Eschelhofstraße, 71570 Oppenweiler

  • Natur / Park / ErholungRadeln / Wandern
    Auf dem Ja­kobs­weg
    Start­punkt: Eschel­hof­stra­ße
    Stre­cken­län­ge: 8,5 km
    Ge­samt­stei­gung: 61 m
    Jakobskirche2
     
    „Als Pil­ger wird man nicht ge­bo­ren. Die Sehn­sucht, der Traum nach der Fer­ne und der Ent­schluss auf­zu­bre­chen ent­wi­ckeln sich im Lau­fe des Le­bens, oft in Über­gangs­pha­sen, wenn das Al­te nicht mehr gilt und das Neue noch un­klar ist. Dann er­öff­net die Fuß­rei­se auf dem Pil­ger­weg neue Per­spek­ti­ven.“ Dies schreibt Dr. Ernst Schu­ma­cher von der „In­itia­ti­ve Ja­kobs­weg“.
     
    Und vie­le Men­schen ha­ben in der jüngs­ten Zeit die­se Sehn­sucht nach Be­sin­nung auf ei­ner Pil­ger­wan­de­rung ge­sucht und sich auf den Weg nach San­tia­go de Com­pos­te­la ge­macht. Die Ja­kobs­we­ge wur­den in den letz­ten jah­ren bis weit in ih­re Ver­äs­te­lun­gen - auch in Ba­den-Würt­tem­berg - re­kon­stru­iert.
     
    Ein klei­ner Teil die­ses rie­si­gen Pil­ger­we­ges führt auf der Stre­cke von Ro­then­burg nach Rot­ten­burg auch durch Op­pen­wei­ler.
     
    Von Murr­hardt her kom­men ein kur­zes Stück an der Murr ent­lang und dann geht’s über Stein­bach wei­ter nach Un­ter­weissach und All­mers­bach im Tal. Zum Stö­cken­hof hin­auf und wei­ter mit gran­dio­ser Aus­sicht nach Bürg. Ab­wärts über Hö­fen nach Win­nen­den mit dem be­kann­ten Ja­ko­bus­al­tar in der Schloss­kir­che. Auf dem wei­te­ren Weg ge­lan­gen wir ins Rems­tal nach End­ers­bach. Hier ver­zweigt sich der Ja­kobs­weg.
    Jakobusweg
     
    -- Von End­ers­bach führt der west­li­che Weg über Stet­ten nach Ess­lin­gen. Dort zeu­gen Mu­schel­fun­de, auf die man bei Aus­gra­bun­gen ge­sto­ßen ist, von ei­ner lan­gen Pil­ger­tra­di­ti­on. Über Berk­heim ge­langt man zum be­kann­ten Klos­ter Den­ken­dorf.
     
    -- Die öst­li­che Rou­te führt über die Jo­do­kus­kir­che in Strümp­fel­bach, die Ja­ko­bus­kir­che in Bo­dels­ho­fen und den Ja­kobs­brun­nen bei Fri­cken­hau­sen.
    Be­son­ders in­ter­es­sant für die Pil­ger ist in Op­pen­wei­ler na­tür­lich die Ja­ko­bus­kir­che. Sie wur­de 1354 erst­mals ur­kund­lich in ei­nem Ab­lass­brief er­wähnt, der durch Ger­hard von Spey­er als dem für Op­pen­wei­ler zu­stän­di­gen Bi­schof be­stä­tigt wird.
    Jakobskirche1
    Sie wird dar­in be­schrie­ben als die Pfarr­kir­che in Op­pen­wei­ler (Diö­ze­se Spey­er), er­rich­tet zur Eh­re der se­li­gen Jung­frau Ma­ria und des hei­li­gen Apos­tels Ja­ko­bus. Stand­bil­der in der Ja­ko­bus­kir­che er­in­nern an das für sei­ne Zi­vil­cou­ra­ge be­kann­te Rit­ter­ge­schlecht de­rer von Sturm­fe­der. Fried­rich VII von Sturm­fe­der stif­te­te um 1450 ei­nen wert­vol­lern Schnitz­al­tar, das Werk ei­nes un­be­kann­ten Meis­ters der Ul­mer Schu­le.
    Jakobskirche
  • Art:

    Natur, Wandern

    Homepage:

    www.oppenweiler.de/pdf/oppenweiler_wanderflyeh

    Quellen / Urheber:

    http://www.oppenweiler.de/pdf/oppenweiler_wanderflyehr