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  • Burg Reichenberg Oppenweiler

    Obere Ortsstraße 1, 71570 Oppenweiler, Tel: 07193 335

  • Burgen / SchlösserBauten / DenkmälerSehenswürdigkeiten
    Talseite
    Talseite
    Die Burg Rei­chen­berg ist ei­ne stau­fi­sche Burg­an­la­ge ober­halb von Op­pen­wei­ler.
     
    Er­baut 1230 / 33 vom Mark­gra­fen Her­mann von Ba­den, ge­hört die Burg Rei­chen­berg zu den bur­gen­kund­lich auf­fal­lends­ten und be­ach­tens­wer­tes­ten Bau­wer­ken Würt­tem­bergs.
     
    Burg Rei­chen­berg wur­de hoch über dem Murr­tal An­fang des 13. Jh. von dem Ba­di­schen Mark­gra­fen Her­mann V. er­baut. Die ro­ma­ni­sche An­la­ge ist voll­stän­dig er­hal­ten. Als Amts­man­nen­burg der Ba­de­ner ging sie in Würt­tem­ber­ger Hand über.
     
    380 Jah­re war sie Her­zög­li­ches Forst­amt und seit nun­mehr 120 Jah­ren be­her­bergt Burg Rei­chen­berg dia­ko­ni­sche Ein­rich­tun­gen. Heu­te be­treut die Pau­li­nen­pfle­ge Win­nen­den hier Men­schen mit Be­hin­de­run­gen.
     
    Vie­le Tei­le der ein­zig­ar­ti­gen Burg sind für die Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich, wie der Berg­fried und die Ka­pel­le, die Au­ßen­an­la­gen und die Burg­mau­er.
     
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    An­la­ge
    Der Burg­bau war ei­ne Fra­ge der Re­prä­sen­ta­ti­on und des Pres­ti­ge. Trotz­dem ver­mit­telt die Burg heu­te den Ein­druck ei­ner Wehr­an­la­ge mit dem Berg­fried mit vier Me­ter di­cken Mau­ern und der mäch­ti­gen Schild­mau­er mit Fach­werk­wehr­gang.
    Der zwei­te Turm
    Aus äl­te­ren Quel­len er­fährt man, dass es an­schei­nend noch ei­nen zwei­ten Turm ge­ge­ben ha­ben soll. Er muss vom Bau der Burg an be­stan­den ha­ben. Wann er ab­ge­bro­chen wur­de ist nicht be­kannt, er soll aber noch in der 2. Hälf­te des 18. Jahr­hun­derts ge­stan­den ha­ben. Auf zahl­rei­chen al­ten Bil­dern ist er noch zu se­hen.
     
    Das Schloss
    In den Jah­ren 1556 bis 1562 wur­de die Burg­an­la­ge um den Süd-West-Flü­gel er­wei­tert. Man be­zeich­net ihn als Schloss. Die­ser An­bau ist teil­wei­se un­ter­kel­lert und wur­de an man­chen Stel­len aus dem ge­wach­se­nen Fels ge­hau­en. Er soll da­zu ge­dient ha­ben, dem Forst­meis­ter ei­nen dau­ern­den Wohn- und Ver­wal­tungs­sitz zu bie­ten.
    Wehr­sys­te­me
    Der Burg­gra­ben, der ur­sprüng­lich um die gan­ze Burg ge­führt ha­ben soll, ist heu­te nur noch sche­men­haft er­kenn­bar. Man nimmt an, dass aus dem Aus­hub des Gra­bens das Bau­ma­te­ri­al für die Burg ge­won­nen wur­de. Frü­her wur­de der Gra­ben über ei­ne Zug­brü­cke in ei­nem der Burg vor­ge­la­ger­ten Türm­chen über­quert. An­stel­le die­ses Türm­chens be­fin­det sich heu­te nur noch ei­ne ein­fa­che Brü­cke, die den Zu­gang zur Burg er­mög­licht.
     
    Die nord­öst­li­che und nord­west­li­che Ring­mau­er, auch Schild­mau­er ge­nannt, die ei­nen mit ei­nem Sat­tel­dach ab­ge­deck­ten Fach­werk­um­lauf trägt, hat so nicht seit dem Bau der Burg be­stan­den. Frü­her war an des­sen Stel­le ein nor­ma­ler Wehr­gang, von dem noch ein klei­ner An­satz an der Süd­west­sei­te er­hal­ten ist.
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  • Art:

    Bauten / Denkmäler, Burg, Schloß, Sehenswürdigkeiten

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    anmeldung@burg-reichenberg.de

    Homepage:

    www.burg-reichenberg.de

    Quellen / Urheber:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Reichenberg ©Gemeinde Oppenweiler
    Eintragsbild: wikipedia enslin
    Bild 1: wikipedia Peter Stahl
    Bild 2: wikimedia_P.Stahl. (Benutzer_Peter one)h
    Bild 3: wikimedia.org_P.Stahl. (de_Benutzer_Peter one)

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